TuS gewinnt den offenen Schlagabtausch

Es war ein Sieg der Moral und der Einstellung der Fusballer des TuS Harsefeld. Genau diese Werte, die unter der Woche vom ärgsten Abstiegskonkurrenten der Verdener – dem Rotenburger SV – dem TuS gegenüber öffentlich in Frage gestellt wurden. Die Unterstellungen der TuS würde mit mangelnder Einstellung Zünglein an der Waage im Abstiegskampf werden, bewahrheiteten sich nicht. Die beste Anschauung dafür war das Spiel in Verden, welches packend und spannend war und der TuS am Ende mit viel Aufwand mit 4:2 für sich entscheiden konnte. Damit ist die Vizemeisterschaft weiterhin möglich.

Der TuS ging in einer munteren ersten Hälfte nach einem grenzwertigen Elfmeter durch Sascha Martens in Führung. Leandro Dittmer war zuvor zu Fall gebracht worden. Verden versuchte viel, konnte aber nichts verbuchen. Anders dann die zweite Hälfte. Der TuS erhöhte früh durch den eingewechselten Henrique Fuchs-Klein auf 2:0 und war auf der Siegerstrasse. Doch Verden zeigte ebenso Moral und schlug zurück. Auch Schulwitz konnte einen fraglichen Elfmeter nutzen und als kurz darauf Tavan ausglich war der psychologische Vorteil bei den Gastgebern. Es entwickelte sich ein Spiel aus Messers Schneide. Verden war dicht dran am Führungstreffer doch der TuS wehrte sich. Kurz vor dem Ende nutzte Kai-Ole Ehrlich dann einen Konter zum 2:3. Der Lucky Punch der Verden nicht mehr zurückkommen ließ. Quasi mit dem Abpfiff machte erkan Sardas dann mit dem nächsten Konter den Deckel drauf. Ein Sieg der Moral, für den TuS nicht für irgendwen anders, auch wenn der RSV sicher denken wird das die Provokationen der Auslöser für diese Leistung waren – diese Spitze muss erlaubt sein. Glauben dürfen sie das gerne, wissen tut es nur der TuS. Jener TuS wird sich am kommenden Wochenende gegen Eintracht Lüneburg beweisen müssen um den zweiten Platz zu sichern und sich am Ende mal ansehen was parallel im Abstiegskampf passiert, denn interessieren tut es bis dahin in grün-weiß niemanden.

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